Schmeckt und riecht nach Sommer!



Ob mit Freunden am Strand, oder auf der Terrasse/Balkon, umgeben vom Duft des Sommers und dabei ein schönes Glas Wein. Das passt doch. Besonders, und darauf freue ich mich persönlich immer, auf einen herrlich frischen Rosèwein. Köstlich!
Der Wein mit der zarten und schönsten rosé Färbung, gehört zum Sommer einfach dazu.
Der frische Geschmack und seine zarte bis kräftige Färbung, prädestinieren ihn geradezu für laue Sommernächte im Kreise der Freunde oder auch allein.

Gut gekühlt, oder auch als sogenannte „Rosie“, nämlich mit einem Schuss Prosecco, Eiswürfel und Minzeblatt, kann die Abkühlung vom warmen Sommertag kommen. 

Weinkenner werden diese besonderen Weine sicherlich zu schätzen wissen und so wird man einem Weinliebhaber mit einem guten Roséwein eine große Freude machen, da dieser anders als Rot- oder Weißwein, seltener auf den Tisch kommt. Er ist luftig und leicht und ist ideal zur leichten sommerlichen Küche.

Ein wahrer Genuss.

Er schmeckt sehr gut zu den leichten Gerichten, wie Gemüse und Geflügel. Zu Spaghetti mit einer leichten Soße ist er die ideale Wahl. Aber auch zu Fisch oder Muscheln schmeckt der Wein hervorragend. Zu einem Dessert mit Eis kombiniert sich der Wein aufs vortrefflichste. Da der Wein auch in südlichen Ländern gerne getrunken wird, sollte er mit der typischen Küche dieser Länder zusammen probiert werden. Aber auch beim Roséwein gibt es große Unterschiede zwischen den Weinen. Für ein sehr edles Gericht sollte auch ein guter Wein gewählt werden. Der Wein kann lieblich oder herb im Geschmack sein. Ganz nach Geschmack kann die passende Variante gewählt werden.

Einfach ausprobieren und den Sommer genießen.

Wo ist der Unterschied zwischen Roséwein und Weißherbst

Die Bezeichnung Weißherbst erinnert mich immer an die 80ziger Großraum Kneipen und Kopfweh am nächsten Tag. Das hat sich allerdings komplett geändert. Denn die Auswahl und Varianten eines Rosés und wie er getrunken wird, hat nichts mehr mit den 80zigern zu tun.

Ich kann die Winzer verstehen, wenn sie meinen, dass sich „Rosè“ moderner und jünger anhört als Weißherbst. Die heutige Generation fährt eher auf den Namen Rosé ab.

Traubensorten, die als Rotwein kaum zu gebrauchen waren, fanden sich dann als Rosè oder süßlich schwerer (80ziger Kopfschmerzen) wieder, denn lange Zeit betrachtete ein Großteil von Winzern den Rosé als Abfall-Produkt der Rotwein Herstellung.

Wenn etwas Farbe zugelassen wird, entsteht ein Rosé oder Weißherbst. Der Unterschied zwischen beiden ist folgender: Der Weißherbst muss nach deutschem Recht – den gibt’s nur in Deutschland – ein reinsortiger Wein sein, das bedeutet Portugieser Weißherbst, Trollinger Weißherbst, Spätburgunder Weißherbst. So etwas wie „Cuvée-Weißherbst“ ist also nicht erlaubt.

Roséwein und Weißherbst entstehen dadurch, dass man rote Trauben relativ schnell abpresst. Der rote Farbstoff ist bei den meisten Traubensorten in den Beerenhäuten. Wenn man nun diese Trauben kurz einmaischt oder als ganze Traube auf die Kelter tut und sofort presst, dann kommt sehr wenig von dieser roten Farbe aus den Beerenhäuten mit. So kann man einen Weißwein aus roten Trauben erzeugen, der sich Blanc de Noir nennen darf. Manche Blanc de Noir-Weine haben ein leichten rosafarbenen Stich und werden unter Rosè oder Weißherbst gelistet aufgeführt.

Ein Rosé darf eine, muss aber keine Cuvée sein. Viele Winzer stellen Rosé Cuvée her, sie nennen aber auch ihre reinsortigen Roséweine Rosé, weil sie sagen, dass es doch viel moderner sei und die jungen Verbraucher auf Rosé abfahren. Wenn man  Weißherbst drauf schriebe, würden sie es nicht haben wollen. Man kann also, muss aber nicht Weißherbst drauf schreiben.

Qualitativ ist der aus roten Trauben hergestellte Wein hochwertiger und somit eher für die anspruchsvollen Gaumen von Weinkennern geeignet. Durch seinen leichten Geschmack findet Roséwein auch bei Menschen die sich nicht viel aus Wein machen, Anklang.

Der Schillerwein sieht rosig aus, ist aber kein Rosé – z.B. http://reben-shop.de/wein-shop...-und-ihre-inzer/wuerttemberg/weingaertnergenossenschaft-heuholz/die-trendigen/54/novicius-schillerwein-qualitaetswein-lieblich?c=7 –  

Er wird – im Gegensatz zum Weißherbst – aus gemeinsam gekelterten roten und weißen Trauben gewonnen.